Durch unsere Auswertung und Gutachten wird ersichtlich was sie schon unternommen haben und was nicht.
Wir beraten ganzheitlich d.h. Wir klären Sie über die staatliche Versorgung in unterschiedlichen Fällen auf, zeigen Ihnen die Versorgungslücken, bereiten Lösungen vor und Sie entscheiden ob Sie Handlungsbedarf erkennen.
Uns ist in erster Linie wichtig, dass Sie ein Verständnis entwickeln und erst dann Entscheidungen mit uns gemeinsam treffen.
Der Versicherungsmarkt ist unübersichtlich. Neben den gesetzlichen Pflichten gibt es Verträge, die existenziell wichtig sind, und solche, die man sich sparen kann. Die richtige Auswahl hängt von deiner Lebenssituation, deinem Beruf und deinem Einkommen ab.
Man teilt den Versicherungsbedarf am besten in drei Kategorien ein:
1. Die unverzichtbaren Existenzsicherungen (Für jeden Pflicht)
Diese Absicherungen schützen dich vor dem finanziellen Ruin. Wenn hier etwas passiert, kann das ohne Schutz das gesamte restliche Leben belasten.
Kranken- und Pflegeversicherung (GKV / PKV): In Deutschland gesetzlich vorgeschrieben.
Für Angestellte: Bis zur Versicherungspflichtgrenze bist du automatisch in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichert.
Für Gutverdiener, Selbstständige & Beamte: Ab einem soliden Einkommen über der Grenze oder im Beamtenverhältnis lohnt sich der Blick auf die Private Krankenversicherung (PKV), da sie oft bessere Leistungen garantiert und Kosten optimiert.
Privathaftpflichtversicherung: Sie leistet, wenn du unabsichtlich einer anderen Person oder deren Eigentum Schaden zufügst (z. B. als Fußgänger einen Unfall verursachst). Sie kostet nur wenige Euro im Monat, ist aber ein absolutes Muss für jede Privatperson.
Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) / Dienstunfähigkeit (DU): Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht für normale Angestellte und Gutverdiener bei weitem nicht aus, um den Lebensstandard zu halten. Eine BU sichert dein wichtigstes Gut: deine Arbeitskraft. Wenn du aus gesundheitlichen Gründen deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst, zahlt sie eine monatliche Rente. (Für Beamte ist hier eine spezielle Dienstunfähigkeitsklausel wichtig).
2. Sinnvolle Absicherungen (Je nach Lebenslage)
Diese Verträge sind nicht für jeden zwingend, schützen aber gezielt dein Vermögen und deine Besitztümer.
Altersvorsorge & Vermögensaufbau (ETF-Rentenpolice / Rürup): Die gesetzliche Rente wird für die meisten Menschen eine Versorgungslücke hinterlassen.
Für Angestellte & Sparer: Eine fondsgebundene Rentenversicherung (ETF-Police) bietet immense Steuervorteile gegenüber einem normalen Bankdepot (Halbeinkünfteverfahren).
Für Selbstständige & Top-Verdiener: Die Basisrente (Rürup) ist der stärkste Hebel, da Beiträge zu 100 % von der Steuer abgesetzt werden können.
Risikolebensversicherung: Nur wichtig, wenn du eine Familie absichern musst oder eine Immobilie finanzierst. Sie zahlt im Todesfall eine feste Summe an die Hinterbliebenen aus.
Wohngebäude- und Hausratversicherung: Wenn du ein Eigenheim besitzt, ist die Wohngebäudeversicherung Pflicht. Eine Hausratversicherung lohnt sich für Angestellte und Mieter dann, wenn der Wert der Einrichtung (Möbel, Elektronik, Küche) im Falle eines Brandes oder Einbruchs nicht mal eben aus eigener Tasche ersetzt werden kann.
Rechtsschutzversicherung: Hilft bei Rechtsstreitigkeiten im Beruf, im Verkehr oder mit dem Vermieter, um die oft extrem hohen Anwalts- und Gerichtskosten abzufedern.
3. Oft überflüssige Versicherungen (Meistens Geldverschwendung)
Versicherungen für Kleinstschäden lohnen sich wirtschaftlich fast nie. Dazu gehören:
Handyversicherungen
Brillenversicherungen
Reiserücktrittsversicherungen (außer bei sehr teuren Einzeltrips)